Ich kann mich immer noch nicht so recht zwischen Darktable und Lightzone entscheiden. Sich in zwei Programme gleichzeitig einzuarbeiten frisst ganz schön viel Zeit und ist zugegeben auch recht anstrengend. Zumindest in meinen Augen ist es immerhin eine lohnenswerte Arbeit :).






Mein letzter Post ist schon wieder viel zu lange her und man könnte meinen, ich wäre dem Sommer erlegen. Dem ist allerdings bei Weitem nicht so :). Vielmehr habe ich mich in letzter Zeit damit befasst, wie ich meine Bilder an die Wand bringe, sprich sie drucken lasse. Das Ganze ist dann ziemlich ausgeartet und so geriet ich von Softproof über Farbprofile und Monitorkalibrierung in eine Spirale des Wahnsinns.
Der Bildschirm meines derzeitigen All-In-One-PCs erschien mir nicht sehr vertrauenswürdig und so "musste" ich mir einen neuen PC, vor allem aber einen neuen Monitor (Dell U2713HM) anschaffen. Sehr ungewohnt übrigens, wenn dieser die teuerste Komponente des Systems ist. Da mir das neue Abo-Modell von Adobe nicht besonders gefällt (genau genommen kann ich mich da ausführlich drüber aufregen) und weil ich es eh schon länger in Betracht gezogen habe, wechselte ich bei der Gelegenheit von Windows zu Linux und bin aktuell auf der Suche nach einer Alternative für Lightroom. Vielversprechende Kandidaten sind gerade Darktable und Lightzone.
Unter dem Mantel des Schweigens ackere ich also ganz schön vor mich hin. Natürlich ziehe ich trotzdem immer mal wieder mit der Kamera um die Häuser ;).






Ein Bekannter meinte letztens, dass seine Kamera leider am Anfang der Saison kaputt gegangen ist. Mir schoss sofort die Frage in den Kopf, was an Fotografie saisonal sein soll, musste mir dann allerdings eingestehen, dass ich mich selber auch nur bei schönem Wetter raus wage. Diesen Fehler habe ich bei dem aktuellen Regenwetter umgehend behoben ;).



Diesmal ging der Fotowalk Richtung Hafen, wo ich mit die ersten Fotos aufgenommen habe, nachdem ich damals beschlossen hatte, bewusst zu fotografieren. Ich wollte mal gucken, wie ich diese Motive heute wahrnehme und wie sich seitdem meine Bildsprache entwickelt hat. Auf dem Weg dorthin ließ ich mich dann allerdings von neuen Motiven ablenken und streunte lieber auf schlammigen Baustellen rum. Alles gut! :)





Ich bin direkt etwas erschrocken, als ich gerade festgestellt habe, dass Salzburg laut Wikipedia ca. 146000 Einwohner hat. Bei unserem Wochenendtrip im April zeigte es sich jedenfalls ziemlich verschlafen. In der Getreidegasse, deren Reiz ich übrigens überhaupt nicht nachvollziehen kann, waren tagsüber natürlich massenweise Touristen unterwegs, abends jedoch war die Stadt fast schon gespenstisch leer. In dem beeindruckenden Komplex der Festung Hohensalzburg kam man sich daher fast ein wenig verlassen vor, konnte dafür aber die Atmosphäre in Ruhe genießen. Da wir hauptsächlich nach Salzburg gekommen sind, um jemanden zu besuchen, existierte kein fester Sehenswürdigkeiten-Masterplan und so ließen wir uns eher ganz gemütlich treiben.
Die Altstadt wird - teils sehr spektakulär - von den umliegenden Bergen begrenzt und verschmilzt quasi mit ihnen. Durch diesen Umstand ist auch mein Lieblingsbild an der Sankt Blasiuskirche entstanden, für das ich mich halb verrenken musste, um irgendwie durch die Oberleitungen der Stadtbusse fotografieren zu können. Für die Gäste des Cafés hinter mir war das sicher recht amüsant.

Kirche Sankt Blasius
Im Vorfeld wurde mir gesagt, dass der Sebastians- und der Petersfriedhof sehr schön sein sollen, was ich durchaus bestätigen kann. Besonders die sogenannten Pfeilerarkaden am Sebastiansfriedhof mit ihren, für heutige Zeiten abstrus wirkenden, bildhauerischen Darstellungen des Todes finde ich sehr interessant.

Sebastiansfriedhof

Petersfriedhof

Petersfriedhof

Petersfriedhof
Beim Red Bull Hangar 7 bin ich geteilter Meinung. War zwar ganz nett, der Eintritt gratis, so richtig überzeugend allerdings auch nicht. Wahrscheinlich hätte man die Zeit auch besser nutzen können. Immerhin konnte ich noch ein Foto ergattern, welches mir sehr gefällt.

Red Bull Hangar 7
Eher zufällig sind wir noch am Schloss Mirabell vorbeigekommen und kurz durch die bekannten Gärten gelaufen. Da stehen dann so lustige Zwerge rum.



Es hat sich einiges getan in letzter Zeit.

So fällt - hoffentlich - auf, dass es hier mal wieder anders aussieht. Wie ich schon angemerkt habe, war ich mit dem letzten Erscheinungsbild noch nicht ganz zufrieden. Lange habe ich gesucht, geschraubt, gefrickelt und mir ein paar grundlegende Kenntnisse in HTML aneignen müssen. Jetzt endlich - ein Tusch an dieser Stelle - bin ich glücklich damit :). Die Social Buttons mit den wichtigsten Verlinkungen sind wieder da, alles ist aufgeräumt, das Design ist stimmiger und das Menü für meine Serien ist auch integriert.

Ja ja genau und übrigens: meine erste Serie ist fertig :)! Ideen für solch konzeptuelle Arbeiten schlummern ja mehrere in mir und jetzt ist es so weit, dass ich auch mal eine umgesetzt habe. An diese neue Arbeitsweise muss ich mich allerdings erst noch gewöhnen. Es ist halt schon etwas anderes, Bilder thematisch als auch in der Umsetzung zusammengehörig zu gestalten. Aber es gefällt mir und wie gesagt, warten noch einige Ideen auf ihre Verwirklichung.

Ansonsten konnte ich mich letztens darüber freuen, dass ein Bild von mir auf kwerfeldein, einem meiner geschätztesten Blogs, veröffentlicht wurde. Dem nicht genug, hat sich tatsächlich eine mir unbekannte Person ein Poster mit einem meiner Motive auf Artflakes drucken lassen. Ich muss schon sagen, dass mich das sehr sehr freut und motiviert :)!


















Ein mehr oder weniger spontaner Ausflug zum Straubinger Tierpark. Klasse Geschichte dachte ich mir, da kann man direkt mal diesen kontinuierlichen Autofokus genauer unter die Lupe nehmen. Ich musste dann allerdings recht schnell feststellen, dass mein Objektiv eine eindeutig zu geringe Brennweite für derlei Spielereien hat, beziehungsweise Zäune in Zoos ohne Frage eine sehr sinnvolle, aber in dieser Hinsicht auch ungemein störende Angelegenheit sind. Bewegte Motive kann ich allgemein kaum zu meinen Stärken zählen, was ziemlich offensichtlich ist, wenn man meine bisherigen Fotos kennt. Die Ausbeute ist somit recht beschaulich geworden und vor allem sind auch ganz andere Bilder übrig geblieben, als ich zuerst gedacht hatte. Wenn ich genauer drüber nachdenke, passiert das ohnehin öfters ;) Naja, ein feiner Nachmittag war es auf jeden Fall und gelernt hat man ja auch wieder was dabei :) Das wird auf jeden Fall bei Gelegenheit wiederholt.